Geschichte

 

 

Jeck em Rän

 

Diese Figur ist ein Symbol für das Brauchtum, ein Symbol für den Karneval als Kulturgut. Höhnen schuf eine Bronzefigur von 172 Zentimeter Höhe. Ein zerfetzter Schirm schützt den Jeck vor den Unbilden des Wetters. Mit Hut, Schlips und Fischgräten am Schirm kommt die Figur daher. Ein Kater ist zu sehen, Heringe und eine Trompete.
Auf dem Rücken baumelt ein Lebkuchenherz sowie ein Flachmann in der Tasche. Fast 2 Jahren hat der Künstler Olaf Höhnen an der Bronzeplastik gearbeitet.
Nun musste dieses Karnevalsdenkmal auch bezahlt werden. Für die richtige  Anschubfinanzierung sorgte der seinerzeitigen Vize-Bürgermeister Wolfgang Giesen, selber aktiv als Senatspräsidenten im Karneval.
Er hatte zu seinem 50. Geburtstag statt Geschenke nur Geldspenden für die Statue haben wollen. Doch das Karnevalsdenkmal wurde zu einer echten Frechener Gesamtleistung: Über 3000 Bürger trugen mit kleinen und großen Spenden dazu bei das der kostspielige Plan Realität werden konnte.
Anstecknadeln und Minimodelle der Figur wurden verkauft und sorgten so dafür, dass neben einer Spende der Kulturstiftung der Kreissparkasse, das Geld zusammenkam. 
Am 28.Juni 1992 um 11:11 Uhr fand das Karnevalsdenkmal im Teich vor dem Frechener Stadtsaal seinen Platz. Köln hat Tünnes und Schäl, wir haben den Jeck em Rän.
Bei der Übergabe des Karnevalsdenkmals an die Stadt Frechen, wurde der Karnevalist Gerd Rück (Weltenbummler) als Festredner eingeladen um die Laudatio zu halten. 

Der damalige Bürgermeister der Stadt Frechen, Jürgen Schaufuß, Wolfgang Giesen und der damals amtierende Karnevalsprinz Johannes I. Lövenich legten das Karnevalsdenkmal frei übergaben es der Stadt Frechen und der Öffentlichkeit. 

Das Karnevalsdenkmal gab uns Anlass am 11.11.02 die KG Jeck em Rän zu gründen, um Personen, Vereine, Prinzen oder Dreigestirne zu begleiten und diese nicht im Regen stehen zu lassen.